|
Symmetrien - Symmetriearten Achsensymmetrie
Eine Figur heißt achsensymmetrisch, wenn sie durch die
Achsenspiegelung an ihrer Symmetrieachse auf sich selbst abgebildet
wird.
Punktsymmetrie
Eine Figur
heißt punktsymmetrisch, wenn sie durch Spiegelung an einem festen
Punkt, dem Symmetriezentrum, auf sich selbst abgebildet wird.
Drehsymmetrie (Rotationssymmetrie) in der Ebene
Eine Figur
heißt drehsymmetrisch (rotationssymmetrisch) , wenn sie nach einer
Drehung um einen festen Mittelpunkt, dem Drehzentrum, und einen
Winkel zwischen 0° und 360° auf sich selbst abgebildet wird.
Bei
drehsymmetrischen Figuren ist jeder Spiegelpunkt P‘ zum Punkt P um das
Drehzentrum um einen bestimmten Winkel
φ
= 360°/n, n = 2, 3, 4, … gedreht.
Drehsymmetrie (Rotationssymmetrie) im Raum
Ein Objekt
heißt drehsymmetrisch (rotationssymmetrisch), wenn es nach einer
Drehung um eine Drehachse mit einem Winkel zwischen 0° und 360° auf
sich selbst abgebildet wird.
Bei
drehsymmetrischen Objekten ist jeder Spiegelpunkt P‘ zum Punkt P um die
Drehachse um einen bestimmten Winkel
φ = 360°/n, n =
2, 3, 4, … gedreht.
Ein senkrechter
Querschnitt zur Drehachse liefert eine Drehsymmetrie in der Ebene.
Ebenensymmetrie
Ein Objekt
heißt ebenensymmetrisch (symmetrisch zu einer Ebene), wenn es durch
die Spiegelung an ihrer Symmetrieebene auf sich selbst abgebildet
wird.
Bei
ebenensymmetrischen Objekten wird jede Strecke [PP‘] zwischen Punkt P
und Spiegelpunkt P’ eines Objekts durch die Symmetrieebene senkrecht
halbiert.
Drehspiegelsymmetrie
Unter einer
Drehspiegelung versteht man eine Drehung um einen Winkel von 360°/n, n =
2, 3, 4, … um die Drehachse mit anschließender Spiegelung an einer Ebene
(Spiegelebene) senkrecht zur Drehachse. Primäre Spiegelung und anschließende
Drehung führt zum gleichen Ergebnis.
Spiegelung eines
Tetraeders an einer Spiegelebene und danach Drehung des gespiegelten
Tetraeders um die Drehachse um den Drehwinkel 180°.
Translationssymmetrie
Eine
Translationssymmetrie liegt vor, wenn ein Objekt durch eine geradlinige
Verschiebung (Translation) in sich selbst überführt werden
kann.
Kreis und Zylinder als Sonderfälle
Ein Kreis
hat unendlich viele Symmetrieachsen, die alle durch seinen Mittelpunkt
verlaufen. Zudem ist er punktsymmetrisch bezüglich seines Mittelpunkts und
unendlich oft drehsymmetrisch (rotationssymmetrisch) um den Mittelpunkt.
Ein Zylinder
hat unendlich viele Symmetrieebenen, die alle durch seine Drehachse
verlaufen. Zudem ist er unendlich oft drehsymmetrisch (rotationssymmetrisch)
um die Drehachse.
Zurück Zurück zur Startseite |